Legasthenie und Dyskalkulie verstehen, erkennen und trainieren

Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) wurde 1996 von der Dyslexiaforscherin Dr. Astrid Kopp-Duller gegründet. Seit drei Jahrzehnten bildet er diplomierte Legasthenietrainer*innen und Dyskalkulietrainer*innen aus, forscht zur AFS-Methode und unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Eltern und Lehrkräfte in ganz Österreich.

Was ist Legasthenie?

Legasthenie ist eine biogenetisch bedingte, besondere Art der Informationsverarbeitung bei normaler oder überdurchschnittlicher Intelligenz. Sie ist keine Krankheit. Rund 10 bis 15 Prozent der Menschen sind betroffen. Davon zu unterscheiden ist die erworbene Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), die durch äußere Umstände entsteht und ein anderes Training braucht.

Die AFS-Methode

Das pädagogisch-didaktische Training nach der AFS-Methode arbeitet an drei Bereichen zugleich: Aufmerksamkeit, Funktion (Sinneswahrnehmungen wie optische und akustische Differenzierung, Raumorientierung) und Symptom (gezieltes Lesen, Schreiben und Rechnen). Das AFS-Computertestverfahren dient der pädagogischen Feststellung.

Ausbildung: Legasthenietrainer*in werden

Das berufsbegleitende EÖDL-Fernstudium führt zum Diploma als Legasthenietrainer*in, Dyskalkulietrainer*in, Lerndidaktiker*in oder Mediendidaktiker*in. Über 17.000 Absolvent*innen in 64 Ländern arbeiten nach dieser Methode.

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