Mögliche Sichtweisen legasthener Menschen

„Um jedermann bildlich zu machen, wie ein legasthener Mensch zeitweise Geschriebenes optisch wahrnimmt, haben amerikanische Wissenschaftler versucht, dies darzustellen. Hätten wir solche Beispiele nicht, wäre es für einen nicht legasthenen Menschen sehr schwer, sich diese Sichtweisen vorzustellen.“ 

Aus dem Buch „Der legasthene Mensch“ von Dr. Astrid Kopp-Duller

Nachdem man sich mit diesen Bildern auseinandergesetzt und erkannt hat, dass es sich hier nicht um schlechte Kopien handelt, kann man sich vielleicht eine bessere Vorstellung davon machen, wie Legastheniker zeitweise wahrnehmen:

Geschüttelt – schwere Form aus dem Buch „Der legasthene Mensch“.
Heiligenschein – schwere Form aus dem Buch „Der legasthene Mensch“.
Verwaschen – schwere Form aus dem Buch „Der legasthene Mensch“.
Verwischt – schwere Form aus dem Buch „Der legasthene Mensch“.

Frau Dr. Astrid Kopp-Duller, Präsidentin des Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie, hat mit ihren Forschungsarbeiten in Österreich, in der Schweiz und in den USA einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von pädagogisch-didaktischen Methoden geleistet, die es legasthenen und dyskalkulen Menschen ermöglichen, das Schreiben, Lesen und Rechnen ausreichend zu erlernen.

Legasthene und dyskalkule Menschen haben eine besondere Informationsverarbeitung und dadurch bedingt eine besondere Lernfähigkeit, welche an die pädagogisch-didaktische Interventionsebene hohe Anforderungen stellt. Wird man diesen Anforderungen gerecht, dann erlernen auch diese Menschen das Schreiben, Lesen und Rechen.

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