Wege, wie Eltern ihren Kindern beim Lesen helfen können

Dass Lesen, Schreiben und Rechnen wichtig sind, ist jedem klar. Viele Kinder sehen das allerdings nicht so. Hier gilt es, den Kindern zu zeigen, dass Lesen, Schreiben und Rechnen zum Alltag gehören. Für Kinder, die sich mit den Kulturtechniken schwer tun, ist es umso wichtiger, dass Lesen, Schreiben und Rechnen in den Alltag integriert werden und dass sie lernen, keine Berührungsängste zu haben. Aus diesem Grund stellen wir in einer 3-teiligen Serie vor, wie Eltern ihren Kindern bei den Kulturtechniken helfen können. Dabei ist eines klar: Eltern sollen mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn Kinder ihre Eltern niemals lesen sehen, ist es in den meisten Fällen unwahrscheinlich, dass die Kinder gerne lesen werden. Lesen Sie den Kindern vor, lesen Sie mit ihnen zusammen, auch wenn die Kinder bereits älter sind. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind Zugang zu Zeitungen, Büchern und Zeitschriften hat, ob „echte“ oder „virtuelle“, ob zuhause oder in einer Bücherei. Hauptsache: Die Kinder sehen, dass Lesen dazu gehört. Noch mehr Tipps und Ideen gibt es in dem ersten Poster: Wege, wie Eltern ihren Kindern beim Lesen helfen könnenDOWNLOAD

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Wege, wie Eltern ihren Kindern beim Lesen helfen können
Teil 1/3

 

Eine Serie des Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie

  •  Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie lesen! Bücher, Zeitungen und Magazine sollten zu Hause vorhanden sein.
  • Finden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind geeignete Computerspiele, die zum Lesen animieren.
  • Nehmen Sie ein Wörterbuch zur Hand und helfen Sie Ihrem Kind, neue Wörter nachzuschlagen.
  • Lesen Sie mit Ihrem Kind Krimigeschichten und suchen
  • Sie gemeinsam nach Indizien.
  • Lesen Sie mit Ihrem Kind vorab ein Buch, das verfilmt wird, und sprechen Sie dann darüber, was Ihnen und Ihrem Kind an der Filmversion besser gefällt.
  • Planen Sie eine gewisse Zeit- spanne und einen bestimmten Ort für das Lesen ein – z.B. auf einem gemütlichen Stuhl und mit einer Leselampe an einem ruhigen Ort.
  • Besuchen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig die öffentliche Bibliothek in Ihrer Nähe.
  • Suchen Sie die Bücher, die Sie gerne in Ihrer Kindheit gelesen haben, und lesen Sie diese gemeinsam mit Ihrem Kind.
  • Teilen Sie Ihrem Kind mit, worüber Sie etwas lesen, und spornen Sie Ihr Kind an, das Gleiche zu tun.
  • Ermutigen Sie Ihr Kind zu schreiben: Briefe, E-Mails, Dankesschreiben, Listen, Geschichten über Ihre Reisen und Ereignisse des täglichen Lebens.
  • Stellen Sie Ihrem Kind z.B. folgende Fragen über das, was es gerne liest:
    – Wovon handelt die Geschichte?
    – Welche wichtigen Charaktere kommen in der Geschichte vor?
    – Wo spielt die Geschichte?
    – Warum glaubst du, dass die Charaktere diese Entscheidung getroffen haben?
    – Warum ist das passiert?
    – Wie denkst du über …?
    – Würdest du dieses Buch deinen Freunden weiterempfehlen?
  • Bitten Sie Ihr Kind, eine Bildgeschichte über das, was in der Geschichte passiert ist, zu zeichnen bzw. anzufertigen.
  • Bereiten Sie Wörter-Suchspiele, Kreuzworträtsel und andere Wortspiele sowie Puzzles vor oder helfen Sie Ihrem Kind dabei, welche zu gestalten.

    Ideen

  • Als Hilfestellung beim Lesen können Sie Ihrem Kind eine Leseschablone zur Hand geben.
  • Lassen Sie Ihr Kind immer nur einen kurzen Text lesen, damit es sich nicht überfordert fühlt.
  • Lesen Sie mit Ihrem Kind auch Geschichten in Dialogform; so können Sie auch andere Familienmitglieder oder Freunde des Kindes miteinbeziehen.
  • Die Inhalte der Geschichten können als kleines Theaterstück inszeniert werden.
  • Setzen Sie auch Hörbücher oder -spiele ein. Besorgen Sie sich zu den jeweiligen Geschichten die passenden Bücher/Texte.

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