Das Arbeiten mit den Cuisenairestäben

Fachtagung, Legasthenie, Dyskalkulie, Legasthenietraining, Dyskalkulietraining, EÖDL, DVLD, AFS-Methode, FernförderungRainer Dürre ging in seinem Vortrag „Das Arbeiten mit den Cuisenairestäben“ auf die verschiedenen Möglichkeiten dieser Rechenstäbe ein. Ähnlich wie die Formzahlbilder (wir berichteten) sind die Cuisenairestäbe eine gute Möglichkeit, ohne Zählen das Rechnen zu erlernen.

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Zuerst sollten die Kinder die Stäbe kennenlernen. Danach kann man mit der Zahlzerlegung anfangen. Interessant war, dass man dabei nicht mit der Eins anfängt, da für viele Kinder das Konzept der Null für die Zahlzerlegung schwierig ist. Dürre betonte auch immer wieder, wie wichtig es ist, dass die Kinder beim Zerlegen immer mitsprechen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Zeitfaktor. Man sollte nichts überstürzen und den Kindern bzw. Jugendlichen die Zeit geben, das Rechnen zu erlernen und Lust darauf zu bekommen. Nachdem die Kinder die Stäbe kennengelernt und die Zahlzerlegung verinnerlicht haben, können sie schließlich alle Rechenoperationen in verschiedenen Zahlenräumen damit üben:

  • Subtraktion im Zahlenraum bis 10
  • Addition im Zahlenraum bis 100, ohne Zehnerüberschreitung
  • Subtraktion im Zahlenraum bis 100, ohne Zehnerunterschreitung
  • Zehnerüberschreitung
  • Zehnerunterschreitung
  • Zehnerüberschreitung im Zahlenraum bis 100 mit Zehnerzahlen
  • Zehnerunterschreitung im Zahlenraum bis 100 mit Einerzahlen
  • Zehnerunterschreitung im Zahlenraum bis 100 mit Zehnerzahlen
  • Multiplikation/Division

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Dürre zeigte, dass die Cuisenairestäbe ein weiteres, vielfältiges Mittel sind, dyskalkule Kinder das Rechnen beizubringen.

Die Folien zum Vortrag: Das Arbeiten mit den Cuisenairestäben

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