European Dyslexia Association
Generalversammlung 1999

Am 7. März dieses Jahres fand die Generalversammlung der eda - European Dyslexia Association in Luxemburg statt. Die eda ist die größte europäische Legastheniedachorganisation mit über 30 Mitgliedsverbänden.
Richtlinien

erstellt von der EDA, übersetzt ins Deutsche vom Kärntner Landesverband Legasthenie; korrigierte Version vom 8. März 1999

Die "European Dyslexia Association (EDA)" wurde 1987 als eine freiwillige, international-koordinierende Organisation aus Legastheniker-Vereinigungen in Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Norwegen gegründet. Sie wurde als eine Wohltätigkeitsorganisation gemäß den belgischen Statuten geschaffen.
Die EDA ist mittlerweile in 27 Ländern bzw. Territorien (innerhalb und außerhalb Europas) durch 37 Organisationen, die entweder nationale oder regionale Legastheniker-Vereinigungen sind, präsent.
Die EDA hat als eine unpolitische
Organisation Beratungsstatus in der EU und im Europäischen Konzil. Der Vorstand der EDA hat drei Sitzungen pro Jahr und jedes zweite Jahr gibt es eine Generalversammlung für alle Mitglieder, in der der Vorstand aus den nominierten Mitgliedern gewählt wird. Jedes Vorstandsmitglied ist aus einem anderen Land.
Mitglieder
Die Mitglieder sind in der nationalen Legastheniker-Vereinigung oder in anderen Vereinigungen, die sich mit Legasthenie beschäftigen. Auch einzelne Privatpersonen können Auskunft über die Aktivitäten und Konferenzen erhalten, die in den verschiedenen Ländern stattfinden. Zu den Mitgliedern der EDA zählen 14 der 15 EU-Staaten und viele andere des Europäischen Konzils. Unter den Mitgliedern sind auch Legastheniker-Vereinigungen in Brasilien, Indien, Israel und Quebec.
Die Ziele der EDA
· Unterstützung für Legastheniker, um ihre pädagogische, soziale und kulturelle Integration in der Gesellschaft zu fördern und aufzubauen.
· Kooperation zwischen Eltern, Lehrern und anderen Professionen zu fördern.
· Information über ihre Aktivitäten zu veröffentlichen und die Erforschung der Ursachen, Diagnosen, Interventionen und Präventionen zu unterstützen.
· Komparative Studien zu unternehmen und weltweit mit anderen Vereinigungen, die ähnliche Ziele haben, zu kooperieren.
Aktivitäten
Die EDA hat eine Kampagne in den Mitgliedsländern für das frühzeitige Erkennen von Legasthenie organisiert. Eine Kampagne zur Lehrerausbildung wurde auch organisiert, die das pädagogische Establishment in den Mitgliedsländern zu überzeugen versucht, daß alle Lehrer im Laufe ihrer Ausbildung etwas über Legasthenie erfahren sollten. Die Idee für diese Schrift
ist eine Folge dieser Kampagne. Ihre Kriterien wurden nach Absprache in zehn europäischen Länder vorbereitet.
Die Vereinigung stellt ein Forum für internationale Diskussion, Kooperation und Dialog dar, um die Chancen für gleiche Ausbildung, Beschäftigung und persönliche Erfüllung für Legastheniker zu verbessern. Die EDA hat bei der Organisation vieler Konferenzen geholfen, die von einigen Ländern veranstaltet wurden. Die letzte war ein Jugendkongreß in Hannover, Deutschland, im Juli 1997, der das Verbessern der Beschäftigungschancen von jungen Legasthenikern in der EU zum Thema gehabt hat.
Finanzierung
Finanziert wird die EDA von seinen Mitgliedern, von Publikationen, von Sponsoren und als Mitglied des EDF (Europäisches Behindertenforum). Durch diese Organisation bekommt die EDA Geld von der Europäischen Kommission.

Dr. Astrid Kopp-Duller 
(Präsidentin der Austrian Dyslexia Association, ADA,  Erster Österreichischer Dachverband Legasthenie
EÖDL )
im Gespräch  mit Robin Salter (Gründungsmitglied und scheidender Präsident der eda European Dyslexia Association)

INHALT


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Generalversammlung 1999
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